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30.10.2010 Kürbisfest Hof Arnemann
Im Tessenfeld
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    2010  "Darf's zur Abwechslung mal Kürbis sein ?"
Kürbisse gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und erleben derzeit eine wahre
Renaissance. Nicht zuletzt dadurch, dass in den vergangenen Jahren der amerikanische Brauch 
des Halloween in Europa Einzug gehalten hat. So hat L&N das Motto "Zur Abwechslung darf's mal 
Kürbis sein" der Landwirtschaftskammer NRW übernommen. Uwe Meyer hat am Gerstenlandweg 
einen Ackerstreifen vorbereitet, Henning Viedt und Fritz Lau haben 2 Anhänger Komposterde 
verteilt und zur Aussaat mit dem Pflug Furchen gezogen.

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     Kürbisernte  am 5. Oktober 2010 mit dem Sprachheilkindergarten St. Bonifatis Neu Jürgenstorf
 
                       Nussjagd 2010

Unser Verein startete die Nussjagd mit dem Sprachheilkindergarten St. Bonifatius am 07.05.10 in Neu-Jürgenstorf. Mit der Nussjagd möchte der Verein Kindergärten ansprechen, um Tiere und Pflanzen besser kennen zu lernen. Wir wollen ein klein wenig dazu beitragen, dass die Kinder die heimische Natur spielerisch entdecken. Hierfür eignet sich das Umweltprojekt „Nussjagd“, dass bereits in anderen Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Hessen und Sachsen mit großem Erfolg durchgeführt wurde. Der Name ist Programm!  Die Kinder werden Haselnüsse jagen. Genauer gesagt, die Nussschale. Anhand der Nussschale können die Kinder entdecken, welches Tier die Nuss gefressen hat. Tiere, die Haselnüsse fressen, hinterlassen nämlich die verschiedensten Spuren. Als Einstieg in die Nussjagd hat unser Verein dem Sprachheilkindergarten in Neu-Jürgenstorf Haselnuss- und Himbeerpflanzen gestiftet. Dazu noch 3 Haselmausnistkästen. Die Pflanzaktion wurde abgerundet mit einer Nussecke und einem Haselmausbutton für jedes Kind. Kinder und Kindergärtnerinnen waren mit viel Eifer dabei. Die Kindergärtnerinnen werden nun bis zum Herbst mit den Kindern die Entwicklung der Haselnuss beobachten und allerlei Informationen zu den Tieren und der Haselnusspflanze spielerisch erarbeiten. Und im Herbst beginnt die große Nussjagd! Wer mehr wissen möchte zur Nussjagd, findet viele Infos auf der Internet-Seite www.nussjagd.de

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     2010  -  Das 3. Jahr "Bienenweide"

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Nun schon im dritten Jahr führen wir das Projekt Bienenweide in unserem Verein durch. Es begeistert die unterschiedlichsten Menschen, sowohl neben Imkern auch Landwirte, Jäger und naturverbundene Betrachter. Auch in einigen anderen europäischen Ländern (England, Italien, Frankreich, Portugal,  Ungarn) wird das Projekt Bienenweide erfolgreich weiter durchgeführt. Mit den örtlichen Imkern haben wir 2009 einen Bienenschaukasten für Kinder, Jugendliche und andere Interessierte mit Erfolg eingerichtet. Bienen, Hummeln und andere Insekten sind für ein funktionierendes Öko-System unerlässlich. Etwa 80 Prozent der heimischen Blütenpflanzen sind auf die Fremdbestäubung angewiesen. So bringt z.B. Raps bis zu 30 Prozent, Sonnenblumen bis zu 60 Prozent höhere Erträge, wenn diese durch Bienen statt durch Insekten oder Wind bestäubt werden. Bei Äpfeln oder Birnen sind es sogar 200 bis 300 Prozent. Ohne diese Nützlinge kommt es vorwiegend zu Mindererträgen oder Qualitätsverlusten. Das alles funktioniert jedoch nur, wenn ausreichend blühende Pflanzen für das Überleben der Insekten verfügbar sind. Und zwar nicht nur im Frühjahr und Frühsommer, sondern auch noch bis in den Spätherbst hinein. Damit ist es allerdings in den zunehmend engeren Fruchtfolgen in der konventionellen Landwirtschaft nicht gerade zum Besten bestellt. Landwirte wie auch unser Vorstandsmitglied Uwe Meyer legen deswegen vermehrt Blühfelder und Blühstreifen an den Feldrändern an. In unserer vorjährigen Saatmischung wurden vornehmlich etwas Markstammkohl sowie auch andere Kohlsorten ausgesät. Es zeigte, dass sich im letzten harten Winter, selbst bis ins Frühjahr hinein, das Wild dadurch noch Nahrung fand. So steht auch in diesem Jahr wieder die Fläche für die Bienenweide am Gerstenlandweg von unserem Mitglied Fritz Lau zur Verfügung und wird schon fleißig bearbeitet.

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Das ökonomische Insekt

von Michael Miersch

„DIE WELT“ 4. Juni 2010

Seit Jahrtausenden versüßen Bienen uns das Leben. Doch ihre Kommunikation, ihr Ordnungssinn und ihre Zusammenarbeit versetzen Wissenschaftler bis heute ins Erstaunen


Das süße Leben begann 1801. Damals eröffnete in Schlesien die erste Rübenzuckerfabrik, und Zucker wurde zum Massenprodukt. Bis dahin gab es nur den sündhaft teuren Rohrzucker aus fernen Tropenländern.  Weitere 700 Jahre zurück war auch Rohrzucker in Europa unbekannt. Könige und Bauern hatten nur einen einzigen Stoff, um Speisen zu versüßen: Honig. Ohne Bienen nichts Süßes. Bienen waren deshalb als Haustiere so wichtig wie Kühe. Wo Milch und Honig fließt, war das gelobte Land. Nach minoischer Mythologie wurde Zeus als Kind von Bienen ernährt. Honig ist immer noch beliebt, aber längst nicht mehr so heiß begehrt wie in den zuckerlosen Jahrtausenden. Dennoch sind die Menschen abhängig von den Bienen geblieben. Als Bestäuber sorgen sie dafür, dass Obst und Gemüse gedeihen. In Kalifornien und anderen großen Obstanbaugebieten der Welt fahren Wanderimker mit ihren Lastwagen von Plantage zu Plantage und vermieten ihre Völker. Der Honig spielt dabei keine wirtschaftliche Rolle mehr. Nach Schätzungen der Universität Hohenheim beträgt der Wert der Bestäubung weltweit 70 bis 100 Milliarden Euro. Allein in Deutschland erwirtschaften die Bienen 2,5 Milliarden Euro auf Obstplantagen, Rapsfeldern, Tomatenbeeten und in vielen anderen Kulturen. Nicht eingerechnet ist dabei die Bestäubung der Wildkräuter, die wiederum Tieren als Nahrung dienen. Dafür nehmen die Bienen nur ein wenig Pollen und Nektar als Lohn. Kein Wunder also, dass die Öffentlichkeit höchst alarmiert reagiert, wenn Bienen plötzlich massenhaft sterben. So war es im Jahr 2007, als Hunderte amerikanische Wanderimker ihre Völker durch eine Virusinfektion verloren. Und 2008, als die fehlerhafte Anwendung eines Beizmittels den Bienen am Oberrhein zum Verhängnis wurde. Im harten Winter 2009/2010 starb in Deutschland jede fünfte Biene, ergab eine Umfrage unter Imkern, die Schlagzeilen machte. Das Aussterben der Bienen wurde bei solchen Anlässen oft vorausgesagt. Doch Totgesagte summen länger. Viel eher droht ein Aussterben der Imker zumindest für Deutschland. Die Bienenhaltung ist zu einem Altmännerhobby geworden, und der Nachwuchs bleibt aus. Ohne die Dienstleistung der Honigbienen und Wildbienen würde die Welt anders aussehen. Viele Bäume und Blumen hätten es schwer, sich zu vermehren. Die globale Symbiose zwischen Flora und Fauna wäre empfindlich gestört. In Zeiten, in denen die Schuldenkrise die Welt erschüttert, erscheint die Wirtschaftsweise der Bienen in neuem Glanz. Im Gegensatz zu vielen menschlichen Staatswesen beruhen Bienenstaaten auf Fleiß und Sparsamkeit. Das Anlegen von Vorräten ist ihr oberstes Gebot. Deshalb verzierte man früher die Fassaden der Sparkassen mit Darstellungen von Bienenkörben: eine Mahnung zum klugen Wirtschaften. Würden Bienen keine Apfelbäume bestäuben und keinen Honig produzieren, wären sie dennoch bewundernswert. Denn nicht nur ihre Ökonomie, sondern auch ihre Kommunikation und ihr Sozialleben gehören zum Erstaunlichsten, was die Natur zu bieten hat. Es war der Zoologe Karl von Frisch, der in den Vierzigerjahren herausfand, dass Bienen eine Sprache besitzen. In seinem Institut am Wolfgangsee stellte er Schalen mit Zuckerlösung auf, eine heiß begehrte Delikatesse für Bienen. Nachdem sie die Futterplätze entdeckt hatten, beobachtete er das Verhalten der Sammlerinnen bei ihrer Rückkehr zum Bienenstock.  Am Einflugloch führten sie Tänze auf und bewegten dabei heftig ihren Hinterleib. Woraufhin die anderen starteten und auf geradem Wege zur Futterquelle flogen. Offenbar enthielt der Tanz eine Botschaft mit genauer Ortsangabe. Später konnte er nachweisen, dass Bienen sich bei ihrer Navigation an der Sonne orientieren und sie dabei nicht als Fixpunkt betrachten, sondern ihre scheinbare Wanderung über den Himmel mit einkalkulieren. 1973 erhielt von Frisch für die Entschlüsselung des Schwänzeltanzes den Nobelpreis. Eine andere Fähigkeit der Bienen, der feine Geruchssinn ihrer Fühler, brachte heutige Wissenschaftler auf die Idee, sie in einem ganz neuen Feld einzusetzen: im Anti-Terror-Kampf. In dem Forschungsinstitut Inscentenial bei London werden die Insekten darauf trainiert, Sprengstoffe zu erschnüffeln. Das geht erstaunlich schnell. Es genügen drei Trainingseinheiten, in denen ihnen TNT-Geruch über die Fühler gepustet wird, während sie gleichzeitig mit Zuckerwasser belohnt werden. Danach sind sie auf Sprengstoff geprägt und strecken ihre Zunge heraus, sobald sie ihn riechen. Den Wissenschaftlern schwebt vor, Bienen in kleinen Kästen von einer Computerkamera überwachen zu lassen, die ihr Züngeln registriert und meldet. Mit solchen Biodetektoren könnte man das Gepäck auf Flughäfen prüfen. In Kroatien wurden ähnliche Versuche unternommen, um mithilfe von Bienen alte Landminen aus dem Balkankrieg zu finden . Der Londoner Versuch zeigt: Nach 7000 Jahren Imkerei entdecken Menschen noch neue Arbeitsfelder für ihre kleinstes und genügsamstes Nutztier. Anders als viele andere Haustiere sind Bienen jedoch nie abhängig vom Menschen geworden. Sie können auch nach all den Jahrtausenden unter menschlicher Obhut weiterhin in der Wildnis leben. Und wenn die Imker nicht aufpassen, tun sie das gelegentlich auch, verlassen ihr Bienenhaus und siedeln sich in Baumhöhlen an. Ihre Erfolgsrezepte sind Arbeitsteilung und Kooperation bis zur Selbstaufgabe. Bienenstaaten sind in Altersklassen eingeteilt; jede von ihnen hat eine andere Aufgabe. Eine Arbeitsbiene fängt als Reinigungskraft an. In ihren ersten drei Lebenstagen muss sie Müll heraustragen. Danach versorgt sie als Brutamme den Nachwuchs. Es folgt eine Phase als Bauarbeiterin, in der sie gemeinsam mit den Gleichaltrigen Waben errichtet. Nach drei Wochen wird jede für kurze Zeit Wächterin am Einflugloch. Den Rest ihres Lebens verbringen sie als Sammelbienen. Erstaunlich dran ist: Die Abfolge dieser Berufe ist zwar genetisch festgelegt. Sie ist jedoch nicht so fixiert, dass plötzlich Mangel an Spezialistinnen eintreten könnte. Frisch und sein Schüler Martin Lindauer haben das herausgefunden, indem sie alle Altbienen wegfliegen ließen und verhinderten, dass sie zurückkehren konnten. So bestand das Volk plötzlich nur noch aus den jungen Brutammen. Innerhalb von drei Tagen entwickelte sich ein Teil der Jungbienen zu Sammlerinnen. Dafür mussten sie die Altersklasse der Baubienen und der Wächterbienen überspringen. Sie sind also nicht programmiert wie Roboter, können sich den Bedürfnissen der Gemeinschaft anpassen und alle Aufgaben übernehmen, die benötigt werden. Diese Fähigkeit funktioniert sogar in umgekehrter Richtung. Wenn man aus einem Volk die Jungbienen entfernt, durchlaufen die alten Sammelbienen eine Verjüngungskur und fangen wieder als Brutammen an. Dafür gehen sie an die Pollentöpfe, lassen sich hochwertiges Futter geben und fangen ihren Lebenszyklus mit neuer Kraft von vorn an. Weniger flexibel sind die männlichen Bienen, die Drohnen. Sie haben nur die einzige Aufgabe, die Königin zu begatten. Wenn die jungen Königinnen ausfliegen, sammeln sich alle Drohnen aus mehreren Kilometern Umgebung an einem Ort. Dort bilden sie etwa zehn Meter über dem Boden einen Schwarm und warten auf die Ankunft der Königinnen. Ein Drohnenschwarm kann aus mehreren Tausend Einzelinsekten bestehen. Die Chance, dass eine männliche Biene tatsächlich zur Paarung kommt, ist minimal. Gelingt es ihr, schießt sie ihren kompletten Geschlechtsapparat in die königliche Stachelkammer. Danach fällt sie tot zu Boden. Die Erfolglosen sind ebenfalls todgeweiht. Sie werden von den Arbeiterinnen aus dem Stock vertrieben und verhungern, da sie sich nicht selbstständig ernähren können. Die Spermien, die eine Königin beim Hochzeitsflug aufnimmt, reichen für ihr ganzes vier- bis sechsjähriges Leben. Aus befruchteten Eiern entstehen Arbeiterinnen. Sie legt jedoch auch unbefruchtete, aus denen Drohnen schlüpfen. Weil die Königin sich mit mehreren Drohnen paart, werden die Nachkommen genetisch nicht allzu einförmig. So ist für eine gewisse Variationsbreite von Eigenschaften gesorgt, auch wenn die Königin das einzige vermehrungsfähige Weibchen eines Volkes ist. Denn Arbeiterinnen sind unfruchtbar. Königinnen legen im Laufe ihres Lebens eine halbe Million Eier. Während die Arbeiterinnen sie unentwegt füttern und putzen, produzieren sie etwa 1500 Eier täglich. Das entspricht ungefähr ihrem eigenen Körpergewicht. Jedes Ei platzieren sie in eine der sechseckigen Wachskammern. Dort reifen dann die Larven heran, die von den Arbeiterinnen mit Pollennahrung  versorgt werden. Nachdem sie dick und fett geworden sind, beginnt ihre Verwandlung zur Biene. Damit die Metamorphose ungestört ablaufen kann, verschließen Ammen die Waben mit einem Deckel. Zwölf Tage dauert die Verwandlung, dann öffnet die junge Biene den Verschluss und beginnt sofort, sich in das Arbeitsleben des Staates einzugliedern. Als Einzelwesen können Bienen nicht existieren. Ihr ganzes Leben steht im Dienst der Volksgemeinschaft, die einem Superorganismus gleicht. Deshalb wurden Bienen gern von totalitären Ideologen als vorbildliche Sozialwesen gelobt. Es gibt jedoch ein Ereignis im Leben eines Bienenvolkes, bei dem es nahezu demokratisch entscheidet: das Ausschwärmen auf der Suche nach einer neuen Wohnstatt. Von Zeit zu Zeit sucht ein Teil des Volkes gemeinsam mit der alten Königin ein neues Zuhause. Der andere Teil bleibt zurück und schart sich um eine frisch geschlüpfte neue Königin. Der Umzug wird durch einen fein abgestimmten Einigungsprozess organisiert. Es hat den Anschein, als würden die Bienen Vor- und Nachteile neuer Nistplätze regelrecht diskutieren. Zunächst suchen Späher nach geeigneten Nistplätzen in der Umgebung. Bei ihrer Rückkehr informieren sie die anderen durch Schwänzeltanz über Richtung, Entfernung und Qualität des möglichen neuen Quartiers. Dabei verfolgen sie auch die Tänze der anderen Spurbienen. Wenn diese bessere Plätze anzubieten haben, lassen sie sich umstimmen. Sie fliegen zu der Stelle, von der ihre Schwestern berichten, und inspizieren sie. Ist sie besser als ihr eigener Vorschlag, unterstützen sie die Werbung für den alternativen Nistplatz. So setzt sich der beste Vorschlag durch, wie in einer demokratischen Debatte. Bienenforschung bringt auch heute noch Überraschungen zutage. Kürzlich brachte Adrian Dyer von der amerikanischen Monash-Universität  Bienen bei, Menschen zu erkennen. Durch Belohnung mit Zuckerwasser konnte er sie darauf trainieren, Gesichter zu unterscheiden. Denken Sie daranbei der nächsten Begegnung mit einer Biene: Lächeln Sie !

 

 

Bienenweide 2008

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Der Verein hat auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von Fritz Lau in Jürgenstorf eine Bienenweide angelegt mit Symbolcharakter für die Forderung "Schützt Bienen" nach den Bestimmungen der Bienenschutzverordnung. Die Einsaat der Fläche erfolgte am 09.05.2008.

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Zum Abschluss der Aktion "Bienenweide 2008" fand auf dem Hof Arnemann in Jürgenstorf ein Hoffest statt. Viele Besucher verfolgten zunächst bei Kaffee und Kuchen aufmerksam dem Lichtbildervortrag über "Bienen und Honig" durch Gertrud Müller. Auch die Presse zeigte Interesse.

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Besonders beliebt bei den Kindern war das "PizzaBacken im Steinofen"

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Abwechslung für alle brachte in der Halle eine "Dressurreit-Vorführung" und die Pferdeshow "Schneewittchen und die 7 Zwerge" bis zum gelungenen Steckrübeneintopf aus der Küche der LVA in Echem. Der "Tanz in der Diele" beendete weit nach Mitternacht eine fröhliche Veranstaltung des Vereins.

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Führung durch die Sudeniederung

 

Die geplante Führung mit Herrn Hollerbach - "The Stork Foundation" - durch die Sudeniederung fand statt 
am Samstag, 14.06.2008

30 Teilnehmer setzten sich aufs Fahrrad, einige bewegten die Pedale über 32 km von Lüdersburg nach Preten, der Rest lud die Räder in Lüdersburg auf private Anhänger und fuhr dann eine erheblich kürzere, aber auch reizvolle Strecke auf dem früheren Bahngleis von Brahlstorf nach Preten.

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Beide Gruppen trafen sich dort um 14:00 Uhr im Cafe "Zum schwarzen Schaf", dem ehemaligen Bahnhof. Der Verein spendierte Kaffe und Kuchen.

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Nach einer Einführung durch Herrn Hollerbach für die, die am Vortrag nicht dabei waren, wanderte Jung (16) und Alt (72) über 2 Stunden durch das von der Stork Foundation erworbene Gebiet der Sudeniederung.

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Eine landschaftlich reizvolle Ergänzung des Lichtbildervortrages vom Oktober 2007. Auf den Rädern gings dann fröhlich zurück nach Lüdersburg oder Brahlstorf. Ein Kuriosum am Rande: in Lüdersburg schaute der Storch vom Nachbarhaus der Feuerwehr beim Verladen der Fahrräder zu - in Preten ließ sich keiner blicken....

2007 Historische Kartoffelernte

Der Verein lud die Waldkinder des Rullstorfer Kindergartens und die Kinder des Sprachheilkindergartens ein, auszukundschaften wie die Kartoffeln in den Supermarkt und auf den Teller kommen. Fritz Lau und Henning Viedt bereiteten einen Acker in Jürgenstorf vor.

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Am 20.April 2007 legten dann die Kinder die Kartoffeln in die Erde. Immer nur eine und genau ins vorbereitete Loch. Zuvor mussten die Waldkinder noch eine Kartoffelpflanze malen und ganz genau zuhören, was Henning über die Kartoffel erzählte. Sie schauten noch zu, wie Fritz und Henning sie anhäufelten. Wichtiger war das Beiprogramm: reiten, schnitzen, und essen. Wachstumskontrolle war dann am 30.Mai 2007.

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Das große Ereignis der Kartoffelernte fand schließlich am 7. September 2007 statt. Ein bisschen halfen die Eltern und Vereinsmitglieder mit, um die stattliche Ernte einzufahren.

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Am 18.November 2007 setzte dann den Schlusspunkt die Kartoffelverkostung Im Hof Arnemann.

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Viele Vereinsmitglieder und Freunde kamen, um bei Bier und Wein fünf Kartoffelsorten, gesponsert durch Herrn  Meyer von Europlant, zu beurteilen.

 
2007 Vortrag "The Stork Foundation"

Storchenkate

Herr Behrens von der Bildungsstätte in Lüdersburg hatte die Idee , der Verein griff sie auf und Herr Steffen Hollerbach von der Stiftung und Förderung der Storchenkate in Preten/Amt Neuhaus hielt am 16.10.07 einen Lichtbildervortrag in der Bildungsstätte der Tyrker über Zweck und Ziel der Stiftung ►Lebensräume des Storches zu schützen und zu verbessern sowie gestörte Lebensräume zu renaturieren - ►Einzelmaßnahmen zur Erhaltung des Storches zu fördern und Forschungsarbeiten zu unterstützen - ►den Gedanken des Storchenschutzes in der Öffentlichkeit zu verbreiten. So begann 1994 das Projekt "Sudeniederung in Niedersachsen" im UNESCO-Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" im Amt Neuhaus. The Stork Foundation hat entlang der Sude, einem Nebenfluss der Elbe, Flächen erworben, um diese wieder in das natürliche Überschwemmungsgebiet einzubeziehen. Die nach Öffnen der Sommerdeiche sich wieder entwickelnden Feuchtwiesen werden den ortsansässigen Landwirten für eine extensive Nutzung zur Verfügung gestellt. Hierdurch gewinnt nicht nur der Storch an Lebensraum, sondern auch viele Wiesenvögel sowie andere im Bestand bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

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Für den Lebensraum des Storches sind auch die Herden der dort wieder angesiedelten Heckrinder und Pferde wichtig, die die Wiesen kurz halten, so dass der Storch seine Nahrung findet.

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